Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel sind Dinge, die nach einmaligem Gebrauch im Müll landen. Dazu zählen Einmalhandschuhe, Hände- und Flächendesinfektion, saugende Bettschutzeinlagen, Schutzschürzen, Mundschutz und Fingerlinge. Sie schützen Pflegende und Gepflegte vor Keimen und machen die Pflege sauberer und leichter. Nach § 40 SGB XI übernimmt die Pflegekasse dafür bis zu 42 Euro im Monat. Voraussetzung ist ein Pflegegrad, schon Pflegegrad 1 genügt, und dass die Pflege zuhause stattfindet.
Am einfachsten ist eine monatliche Lieferung. Viele Anbieter, Apotheken und Sanitätshäuser stellen Ihnen eine Box nach Ihrem Bedarf zusammen, schicken sie jeden Monat ins Haus und rechnen direkt mit der Pflegekasse ab. Dafür unterschreiben Sie einmal einen Antrag, den der Anbieter in der Regel an die Kasse weiterleitet. Achten Sie darauf, dass der Inhalt zu Ihrem Alltag passt. Zwei Packungen Handschuhe, die im Schrank liegen bleiben, helfen niemandem, ein Paket Bettschutzeinlagen mehr dagegen schon.
Bleiben Sie unter der Grenze von 42 Euro, zahlen Sie nichts dazu. Wer mehr braucht, trägt die Differenz selbst. Größere Hilfsmittel wie ein Pflegebett, ein Rollator oder ein Hausnotruf zählen übrigens nicht zu den Verbrauchsartikeln und laufen über eigene Anträge bei der Kranken- oder Pflegekasse.
Gern helfen wir Ihnen beim Antrag und bei der Wahl eines Anbieters.